Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg

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Inhalt: Aus der Historie

Seit über 1000 Jahren nutzt der Mensch die Saale als Schifffahrtsweg und arbeitet an der Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen.
Die letzte größere Ausbauphase startete 1932. Damals baute man die Saale für das 1000t-Schiff aus. 11 Jahre später wurden die Bauarbeiten kriegsbedingt eingestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren mehr als 75 % der Ausbauarbeiten auf dem 88 km langen Teilstück zwischen dem Hafen Halle/Trotha und der Mündung in die Elbe fertig gestellt. Um die Saale für 1000t-Schiffe ganzjährig schiffbar zu machen, fehlte der Streckenausbau der Unteren Saale von Calbe bis zur Elbe.

  981 erste urkundliche Erwähnung der Saaleschifffahrt
1300 - 1400  erste größere Stromregulierungsarbeiten
1564  Schleuse Calbe (Holz)
1695 Steinschleuse Calbe und 6 weitere Steinschleusen
1873 - 1922 Kettenschifffahrt (seit 1884 durchgehend von der Mündung bis nach Halle)
1932 Beginn des Ausbaus für das 1000t-Schiff
1935 Durchstich Saalehorn. Der dabei entstandene Altarm ist heute ein wertvolles Biotop
1942/1934 vorläufige Einstellung der Arbeiten
1970 Vergrößerung der Radien von 150 auf 200 m auf mindestens 240 m zwischen Calbe und Klein Rosenburg
1992 Bundesverkehrswegeplan: Saaleausbau als vordringlicher Bedarf
2003 Bundesverkehrswegeplan: Calbe-Mündung Elbe: Ausbau (Variante Schleusenkanal Tornitz ohne Wehr (Stau) in der Saale) *1
2008 Einleitung Raumordnungsverfahren Vorhaben „Ausbau der Unteren Saale – Schleusenkanal Tornitz“
2008 Abschluss Raumordnungsverfahren mit der Feststellung der Vereinbarkeit des Vorhabens „Ausbau der Unteren Saale – Schleusenkanal Tornitz“ mit Variante Trasse II mit Elbeanbindung bei Umsetzung von 11 Maßgaben mit den Erfordernissen der Raumordnung einschließlich der Umweltbelange und der Belange der FFH-Verträglichkeit (Flora-Fauna-Habitat) *2


*1
- Der Ausbau ist abhängig von den laufenden Untersuchungen einschließlich der damit verbundenen naturschutzfachlichen Fragestellungen. Die Dimensionierung des Saalekanals orientiert sich an der mittleren Abladetiefe der nicht ausgebauten, frei fließenden Elbe. Darüber hinaus ist die Einleitung förmlicher Planungsschritte das Einvernehmen des Landes Sachsen-Anhalt erforderlich, den Flussabschnitt zwischen Abzweigung des Kanals und seiner Wiedereinmündung nach Fertigstellung des Saalekanals verkehrlich zu entwidmen.

*2 - Beachten Sie bitte hierzu auch die Presseerklärung des WNA Magdeburg zum Abschluss des Raumordnungsverfahrens