Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg

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Inhalt: Elbe-Havel-Kanal

Der Elbe-Havel-Kanal beginnt bei Hohenwarthe (nähe Magdeburg) führt dann bis Wusterwitz (bei Brandenburg) wo er im Wendsee endet. Zwischen Anfang (37,3 m üNN) und Ende (27,8 m ü. NN) hat er ungefähr einen Höhenunterschied von -9.50 m. Somit muss geschleust werden, und zwar in Zerben und Wusterwitz. Über den Elbe-Havel-Kanal verlaufen 18 Brücken die zum Teil schon neu gebaut wurden und noch gebaut werden.

PFA 1 EHK km 325,739 bis 335,500 PFA 2 EHK km 335,500 bis 342,500 PFA 3 EHK km 342,500 bis 344,350 PFA 4 EHK km 344,350 bis 346,300 PFA 5 EHK km 346,300 bis 348,850 PFA 6 EHK km 348,850 bis 355,150 PFA 7 EHK km 355,150 bis 364,400 PFA 8 EHK km 364,400 bis 372,810 PFA 10 EHK km 375,900 bis377,650 PFA 9/ BA9.1 EHK km 372,810 bis 375,900 PFA 9/ BA9.2 EHK km 377,650 bis 379,000 Planfeststellungsabschnitte am Elbe-Havel-Kanal
Nähere Informationen zu den Ausbaumaßnahmen erhalten sie durch Klicken
auf die entsprechenden Planfeststellungsabschnitte!

Die wesentlichen Daten sind:

Der Elbe-Havel-Kanal (EHK) ist rund 56 km lang und besteht aus einem Muldenprofil mit einer Wasserspiegelbreite von zum Teil noch 35,50 m und einer Wassertiefe von zum Teil noch 3,50 m in der Kanalachse.

Schiffe mit 80,0 m Länge und 9,0 m Breite und einer Abladetiefe von 2,5 m, sowie Schubverbände von 125,0 m Länge und 8,25 m Breite und 2,5 m Abladetiefe sind derzeit für den EHK maximal zugelassen.

Nach der Fertigstellung der Ausbaumaßnahmen sind auf dem Elbe-Havel-Kanal Großmotorgüterschiffe mit 110 m Länge, 11,45 m Breite und einer Abladetiefe von 2,9 m (Nutzlast bis 2000 t) sowie Schubverbände mit zwei Leichtern, 185 m Länge, 11,45 m Breite und einer Abladetiefe von 2,8 m (Nutzlast bis 3.500 t) als Regelschiffe zugelassen.

Der Ausbau wird dort wo die Randbedingungen dies zulassen im Trapezprofil / Böschungsbauweise mit Deckwerk ausgeführt, um so das wirtschaftlichste und ökologisch günstigste Kanalprofil herzustellen. Die Verbreiterung erfolgt nach Abwägung der nautischen, wirtschaftlichen und umweltrelevanten Aspekte möglichst jeweils nur auf einer Seite. Das verbleibende Ufer erhält ein neues Deckwerk. Die Sohle wird entsprechend den heutigen Regelabmessungen für Schifffahrtskanäle von noch zum Teil 3,50 m auf 4,00 m vertieft.

Trapezprofil Böschungsbauweise