Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg

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Inhalt: Vorplanung des Ausbaus

Planungen RVK
Planungen RVK Quelle: Bildarchiv WNA Magdeburg

Planungen RVK, Quelle: Bildarchiv WNA Magdeburg
Ansicht des ehemaligen Hafenerweiterungsgebietes
Quelle: Bildarchiv WNA Magdeburg

Autobahnbrücke A2
Autobahnbrücke A2
Quelle: Bildarchiv WNA Magdeburg

Neue Glindenberger Straßenbrücke
Neue Glindenberger Straßenbrücke
Quelle: Bildarchiv WNA Magdeburg

 



Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 17 beinhaltet den Ausbau der Wasserstraßenverbindung Hannover – Magdeburg- Berlin mit dem Wasserstraßenkreuz Magdeburg für den durchgehenden Verkehr von Großmotorgüterschiffen (GMS) und Schubverbänden (SV).
Für das Wasserstraßenkreuz Magdeburg wurden Varianten untersucht.

Die Variante B „Kanalbrückenlösung“ hatte u. a. das Teilobjekt B 2 „Sparschleuse Rothensee“ und das Teilobjekt B 4 „ ganzjähriger, vollschiffiger, elbwasserstandsunabhängiger Anschluss der Magdeburger Häfen an den MLK) “ zum Inhalt.

Eine Teilmaßnahme hierin war der Ausbau des Abstiegskanals zur Wasserstraße der Klasse Vb.

Da für das Objekt „Anschluss der Magdeburger Häfen an den MLK“ umfangreiche Voruntersuchungen zu tätigen waren, wurde beschlossen, den Ausbau des AKR als selbständiges Vorhaben zu werten.

Es erfolgte eine Voruntersuchung zur optimalen Trassierung. Da nur der nördliche Abschnitt eine zu geringe Wasserspiegelbreite für den Begegnungsverkehr der v. g. Schiffseinheiten aufwies, ist nur dieser Bereich zu verbreitern. Die Sollsohle des Kanals liegt in dem Verbreiterungsabschnitt auf NN + 35,60 m und wird nicht verändert, im anschließenden Kanalhafen hat sie die gleiche Höhenlage.
Der südliche Kanalabschnitt hat eine ausreichende Wasserspiegelbreite und wird daher zunächst nicht verändert.

Gleichzeitig muss die durch den Bau des unteren Vorhafens der Sparschleuse Rothensee wegfallende Wendestelle durch eine neue ersetzt werden.

Diese wird im Zuge der Verbreiterung durch Aufweitung des Kanalprofils vor der Einfahrt zum Kanalhafen nördlich der Spitze des Trennungsdammes geschaffen.

Der Abstiegskanal wird von zwei Kreuzungsbauwerken überspannt. Die Autobahn A2 und die Glindenberger Straßenbrücke kreuzen den Kanal. Beide Brücken wurden durch Neubauten an den zukünftig verbreiterten Kanalquerschnitt angepasst.