Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg

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Inhalt: Planungen der Stadt Magdeburg / öffentliche rechtliche Genehmigungsverfahren

Übersicht
Planungen RVK Quelle: Bildarchiv WNA Magdeburg

Hafenerweiterungsgebiet
Ansicht des ehemaligen Hafenerweiterungsgebietes
Quelle: Bildarchiv WNA Magdeburg

Die Magdeburger Hafen GmbH (MHG) – Nachfolger der Hafen A.- G. – beabsichtigte, zeitgleich mit dem Bau des RVKs, den Kanalhafen, heute Hansehafen genannt, auf dem Westufer des RVK nach Norden hin zu erweitern.

Zwischen km 322+805 R und km 323+565 R soll ein Umschlaghafen mit einem Senkrechtufer errichtet werden. Daraufhin wurde beschlossen, dass die WSV und die MHG für die Bauvorhaben „Ausbau des RVK“ und „Spundwand Hansehafen“ gemeinsam in einem öffentlich rechtlichen Genehmigungsverfahren Baurecht einholen.

Der rechtskräftige Planfeststellungsbeschluss liegt seit Mitte des Jahres 2001 vor.

Die Stadt Magdeburg – Hauptgesellschafter der MHG - sah aufgrund der finanziell gesicherten Hafenerweiterung ein großes Entwicklungspotential für den Industriestandort Magdeburg- Rothensee.
Daher entschied sich die MHG, die planfestgestellte Spundwand Hansehafen um rd. 630 m Länge nach Norden hin zu erweitern.

Dies bedeutete, dass in diesem Streckenabschnitt die Verbreiterung als Schrägufer entfiel.

Die MHG erwirkte durch ein Planänderungsverfahren für das Vorhaben „Ersatz des Deiches durch Spundwandverlängerung – Nord – km 322+175 R bis 322+ 805 R im Juli 2005 Baurecht.
Dieser, insgesamt ca. 1,5 km lange, neue Umschlagskai sollte nun soweit landeinwärts errichtet werden, dass neben der Fahrspur des RVK eine zweischiffige Liegestelle entstehen konnte.  

Mit der Realisierung der Spundwand Hansehafen verbleibt südlich der vorhandenen Kaianlage aus den Jahren 1979 / 1980 nur noch ein ca. 200 m langer Abschnitt auf dem Westufer des RVK, der als unverbautes Schrägufer zu erhalten ist, um zwischen dem Hafengelände und dem RVK einen Grundwassertausch zu gewährleisten.

Das noch vorhandene Ufer war somit aber nun weitaus mehr landeinwärts zu versetzen, als in den Planfeststellungsunterlagen ausgewiesen, da es beide Kaianlagen verbinden muss.
Dazu war eine Änderung des Planfeststellungsbeschlusses vom 09.05.2001 erforderlich.

Mit Datum vom 05.02.2009 liegt hierfür der Änderungsbeschluss zum vor genannten Planfeststellungsbeschluss vor.