Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg

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Inhalt: Niedrigwasserschleuse Magdeburg

Zur Schaffung ganzjährig ausreichender Wasserstände im Rothenseer Verbindungskanal und den anschließenden Häfen, unabhängig von Elbniedrigwasserperioden, wurde ein Planfeststellungsverfahren vorbereitet, das Ende des Jahres 2000 eingeleitet und Anfang des Jahres 2004 erfolgreich abgeschlossen wurde. Es ist vorgesehen, im südlichen Abschnitt des Rothenseer Verbindungskanals zur Elbe eine Schleuse zu bauen, die nur bei niedrigen Elbwasserständen betrieben wird und bei höheren Elbwasserständen zur freien Durchfahrt offen steht. Mit Hilfe eines Pumpwerkes wird der Wasserstand im Rothenseer Verbindungskanal bei Elbeniedrigwasser so reguliert, dass die Schiffe dort in Zukunft ganzjährig mit voller Tauchtiefe verkehren können. Es ist vorgesehen, den Wasserstand zwischen NN + 39,60 m und NN + 39,80 m zu halten, d. h. der Kanal (Sohle NN + 35,60 m) wird in Zukunft mindestens 4,0 m Wassertiefe haben. Die beschriebene Lösung zum vollschiffigen Anschluss der Häfen ist das Ergebnis umfangreicher Voruntersuchungen. Die geplanten strombaulichen Maßnahmen in der Magdeburger Stadtstrecke der Elbe wurden ebenso berücksichtigt wie die gesamte Altlastensituation innerhalb des Industriegebietes Magdeburg - Rothensee im Umfeld der Hafenanlagen. Auf der Basis umfangreicher Bestandserfassungen und mit Hilfe digitaler Rechenmodelle konnte der Einfluss der geplanten Wasserstandsveränderungen auf das Umfeld voraus simuliert und bewertet werden. Die vorbereitenden Baumaßnahmen für den Rothenseer Verbindungskanal und die Wasserstandsverbesserung am Hafenanschluss werden die verkehrlichen Anforderungen erfüllen und haben keine nachteiligen Auswirkungen auf Grundwasser und Altlasten.

Als vorbereitende Maßnahme zum Bau der Niedrigwasserschleuse wurde im Februar 2006 mit dem Baulos Rückbau der Düker und Dalben begonnen.

Am 02. August 2006 hat das WNA Magdeburg die Bauleistung für den Ausbau der Vorhäfen und der Elbuferspundwand (Baulos 4) veröffentlicht.

Am 01. März 2007 erfolgte die Veröffentlichung der Hauptbauleistungen für die Schleuse und das Pumpwerk im so genannten Los 5.

Am 23.05.07 wurde der 1. Rammschlag zum Ausbau der Vorhäfen und der Elbuferspundwand der künftigen Niedrigwasserschleuse Magdeburg vollzogen.

Am 03.09.07 wurde das Hauptbaulos Schleuse und Pumpwerk der Niedrigwasserschleuse vergeben. Damit beginnen auch die Bauleistungen im Baulos 5 noch in 2007.

Am 03. Juni 2008 wurde der Grundstein für den Bau der Niedrigwasserschleuse gelegt.

In der Pressemitteilung vom 24. Nov. 2008 wird der aktuelle Stand der Bauarbeiten dargestellt.

Am 24. Juni 2010 fand das Richtfest der Niedrigwasserschleuse statt.

Am 07. und 08. Sept. 2010 wurden die beiden Hubtore und zwei Hydraulikzylinder mit einem Schwimmkran montiert.

Am 10. Oktober 2010 hat das WNA Magdeburg anlässlich des Jubiläums 20 Jahre Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost zum Tag der Offenen Baustelle auf die Niedrigwasserschleuse geladen.

Am 07.07.2011 wurde die Durchfahrt der Kammer für die Schifffahrt frei gegeben. Dies ist Voraussetzung für den Bau des Pumpwerks.

Das WNA Magdeburg lädt am 23. September 2011 zum 2. Tag der offenen Baustelle auf die Niedrigwasserschleuse ein.

Am 2. Tag der offenen Baustelleder Niedrigwasserschleuse wurden die Besucher durch einen Vortrag über das Projekt informiert und konnten sich bei einer Baustellenführung vom Baufortschritt überzeugen.

Durch das verheerende Elbehochwasser im Juni 2013 ist auch die Bauausführung der Niedrigwasserschleuse betroffen, so dass sich die Fertigstellung verschiebt.

Nachdem am 04. Dezember 2013 die bauvertragliche Abnahme der Schleuse und des Pumpwerks erfolgreich durchgeführt werden konnte, fand am 12. Dezember 2013 die feierliche Verkehrsfreigabe durch den Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer statt.
Mit dem Abschluss der Bauausführung endet auch die monatliche Dokumentation durch die Baustellenbilder.

 

EFRE2013