Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg

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Inhalt: Schleuse Wusterwitz

Im Rahmen des VDE Nr. 17 wird bei EHK km 376,8 neben der bereits bestehenden Schleuse Wusterwitz eine neue Südschleuse geplant. Die 12,50 m breite Schleusenkammer hat eine nutzbare Kammerlänge von 190 m. Das Bauwerk erhält ein modernes und wirtschaftliches hydraulisches Seitenfüllsystem (Multiport). Die erstmals ohne Dehnfugen geplante Massivbauschleuse überwindet einen maximalen Höhenunterschied von 4,75 m. Im Oberhaupt  und Unterhaupt werden Stemmtore eingesetzt und für das Öffnen und Schließen der Längskanäle sind Gleitschütze vorgesehen. Alle Betriebsverschlüsse werden durch Elektrohubzylinder angetrieben. Über das Unterhaupt der Schleuse wird der Betriebsweg über eine Brücke auf die Mittelmole geführt. Auf der Unterwasserseite der Mole wird ein behindertengerechtes Schleusenbetriebsgebäude errichtet, von welchem beide Schleusekammern und das Wehr gesteuert werden sollen. Die südlichen Liegplatzbereiche in den Vorhäfen sind jeweils 440 m lang. Sie werden nach DIN 19703 ausgerüstet und durch rückverankerte Spundwände auf einer Breite bis ca. 80 m seitlich begrenzt. Neben der Baumaßnahme der Südschleuse Wusterwitz wird das bestehende Schützenwehr im Woltersdorfer Altkanal durch ein modernes 5 m breites Fischbauchklappenwehr ersetzt. Dieses wird einseitig durch einen Elektrohubzylinder angetrieben. Über den Bau eines Pumpwerkes im Unterwasser der Nordschleuse wird nach Fertigstellung der Schleuse entschieden. Im Rahmen der Entwurfsplanung werden zwei Tauchmotorpumpen mit je 1 m³/s Durchflussleistung vorgesehen. Einige vorbereitende Baumaßnahmen wurden bereits realisiert. Dazu zählen neben der Baugrunderkundung, Rodung und Kampfmittelsuche das Aufbringen einer als Auflast fungierenden Erdmasse von rd. 60.000 m³, die in wesentlichen Teilen den Endzustand des Erdbaukörpers darstellt. Das vorzeitige Aufbringen der Auflastfläche bewirkt die Vorwegnahme von Baugrundsetzungen. Diese Maßnahme wurde durch den Baugrundgutachter (BAW Dienstelle Hamburg) dem Wasserstraßen-Neubauamt empfohlen.

Als vorgezogenes Baulos wurde der Untere Vorhafen seit September 2006 ausgebaut.

Mit der Abnahme am 12.12.2007 wurde der Ausbau des Unteren Vorhafens abgeschlossen. Die Bautätigkeiten zum Neubau der 2. Schleuse werden in Wusterwitz nach dem Abschluss des Vergabeverfahrens für das Hauptbaulos fortgesetzt.

Mit der Bekanntmachung für das Hauptbaulos zum Neubau der 2. Schleuse Wusterwitz wird am 18.12.07 das Vergabeverfahren eröffnet.

Mit der Beauftragung am 05. Juni 2008 wurde das Vergabeverfahren für den Neubau der Schleuse abgeschlossen.

Nach einer Phase intensiver technischer Planungen hat im September 2008 mit der Baustelleneinrichtung und mit Erkundungsbohrungen für die Baugrubenumschließung die Bauausführung für den Neubau der 2. Schleuse Wusterwitz begonnen. Zeitgleich startet auch wieder die Bilderdokumentation mit monatlichen Baustellenbildern.

Am 24. September wurden die Wusterwitzer Bürger in einer Informationsveranstaltung über das anstehende Bauprojekt umfangreich durch das WNA Magdeburg informiert.

Am 27. Oktober 2008 wurde der 1. Spatenstich für den Bau der 2. Schleuse und des Oberen Vorhafens vollzogen.

Seit dem 1. Spatenstich verlaufen die Arbeiten planmäßig und am 14. Mai 2009 konnten die Arbeiten für die Umschließung der Baugrube mit einer Dichtwand mit eingestellter Spundwand abgeschlossen werden.

Am 26. Juni 2009 fand der erste Tag der offenen Baustelle statt.

Am 09. Oktober 2010 hat das WNA Magdeburg anlässlich des Jubiläums 20 Jahre Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost zum zweiten Tag der offenen Baustelle nach Wusterwitz geladen.

Das WNA Magdeburg lädt am 16. September 2011 zum 3. Tag der offenen Baustelle nach Wusterwitz ein.

Am 3. Tag der offenen Baustelle anlässlich der Rohbaufertigstellung der Schleuse konnten sich die Besucher vom Baufortschritt überzeugen.

Am 21. Dezember 2011 wurde als Jahresabschluss mit der Montage des Obertores ein weiterer Meilenstein erreicht.

Die Montage des Untertores und des Stoßbalkens erfolgte planmäßig am 12. April 2012.

Das WNA MD informiert über den Stand der Arbeiten im August 2013 und die Auswirkung auf die Verkehrsfreigabe der Schleuse.

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